Gezeitenblog

Onno, Hiske und die Nekkepenns

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Nekkepenns
(c) Ina Clement, Spökfabrik

Im Ostfriesischen Landwirtschaftsmuseum in Campen gibt es bei den Gezeitenkonzerten am 22. Juli von 11:00 bis 16:00 Uhr einen ganz besonderen Erlebnistag für die ganze Familie. Die Nekkepenns, die sich extra für dieses Ereignis gegründet haben und ihren Namen vom Meeresgott „Ekke Nekkepenn“ abgeleitet haben, bringen zwei Musical-Märchen zur Aufführung, die sie extra für diesen Tag kreiert haben.

Im ersten Stück ist Halbwaise Onno auf der Suche nach „Störtebekers Schatz“, der auf der Insel Borkum vermutet wird. Hilfestellung bekommt er dabei von der Tochter von Ekke Nekkepenn. →Weiterlesen… “Onno, Hiske und die Nekkepenns”

Edel-Edi

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Edel-Edi
Edel:Kultur Magazin | Vol. 09 / 2012

Hasko Witte, Promotion Manager bei Edel:Kultur, hat uns sofort nachdem er wusste, dass Matthias Kirschnereit die künstlerische Leitung der Gezeitenkonzerte übernimmt, seine Unterstützung angeboten. Und so ist es dazu gekommen, dass wir aus heiterem Himmel das Editorial vom Edel:KulturMagazin für die aktuelle Ausgabe Juni/Juli 2012 schreiben durften und mit den Gezeitenkonzerten auch noch auf dem Titel gelandet sind. Die edel Germany GmbH mit Sitz in Hamburg ist zuständig für den weltweiten Vertrieb von CDs, DVDs, Hörbüchern und Büchern im Bereich Musik und Entertainment mit Schwerpunkt Herstellung und Vermarktung. Das Edel-Fertigungswerk und Logistikzentrum in Röbel/Müritz mit mehr als 600 Beschäftigten ist eines der innovativsten CD-/DVD-Werke Europas. Hasko Witte vermarktet u. a. die CDs von Matthias Kirschnereit und Sharon Kam unter dem Label Berlin Classics, dem Kern der Klassik-Veröffentlichungen bei Edel. Der Text für dieses Edel-Edi stammt aus der Feder unserer freien Mitarbeiterin Mieke Matthes, die uns bei der Pressearbeit für die Gezeitenkonzerte unterstützt. Auch im Innenteil bei der Festival-Übersicht tauchen unsere Konzerte noch einmal auf. Viele unserer Künstler sind häufig gleich mehrfach vertreten, da sie auch bei anderen namhaften Festivals zu Gast sind.

Ärgerliche Verspätung beim Programmversand

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Nun haben wir unseren Urlaub sausen lassen, Nachtschichten eingelegt und Druck gemacht, dass das Programmheft für die Gezeitenkonzerte rechtzeitig fertig wird. Das hat dann ja auch geklappt. Am 1. Juni haben wir abends von unserer Druckerei die ersten Exemplare zur Präsentation bei der Pressekonferenz am Montag abgeholt und sie vorgestellt. Am Dienstag sollte dann der Vorverkauf beginnen. Damit für diejenigen, die nicht in unserem Verteiler für den Versand sind, sich gleich bei uns im Landschaftsforum ein Programm rausholen können, haben wir morgens erneut den Umweg über die Druckerei genommen, um sie gleich aushändigen zu können. Bei der Gelegenheit habe ich mich noch einmal vergewissert, ob die Exemplare für den Versand tatsächlich vom Subunternehmer der Druckerei wie geplant Montagabend bei der Post eingeliefert wurden. Das wurde mir bestätigt. Dementsprechend saßen wir hier die ganze letzte Woche in voller Besetzung vor den Telefonen, um dem Ansturm standhalten zu können. Dienstag war das auch gut, aber Freitag wurden wir stutzig, weil viele Kunden anriefen, um zu fragen, wo denn die avisierte Broschüre mit den Details bleibe. Also haben wir nachgefragt: Der Subunternehmer hatte die Briefe nicht am Montag, sondern erst am Freitag in die Post gegeben. Der Überbringer schlechter Nachrichten bekommt natürlich den ganzen Ärger ab, aber wir waren wirklich sauer, vor allem, da wir allen Kunden immer gesagt haben, dass sie noch diese Woche Post von uns bekommen. Was für eine ärgerliche Verspätung… Heute sind die ersten Programme in den Haushalten eingetroffen.

Rhapsody in School

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Lars Vogt, Foto: Felix Broede

Ganz besonders freut mich, dass sich gleich im ersten Jahr Künstler der  Gezeitenkonzerte bereit erklärt haben, eine „Rhapsody in School“ zu geben. Als Erster hat sich dafür natürlich Matthias Kirschnereit gemeldet, aber auch Lars Vogt versucht, für uns einen Termin in seinem Terminkalender freizuschaufeln. Er hat dieses Projekt 2005 initiiert. Leider muss seine Duo-Partnerin Sharon Kam gleich zum nächsten Konzertort, und bei vielen anderen kommen dann die niedersächsischen Schulferien dazwischen.
Gerade habe ich die Nachricht bekommen, dass Andrej Bielow daran Interesse hat, vielleicht sogar zusammen mit Adrian Brendel. Darüber hinaus bin ich mit unseren Gipfelstürmern in Verhandlung, die dadurch auch in den Kreis der „Rhapsoden“ aufgenommen würden. Für mich klingt das ja fast so wie Raptoren, aber damit hat es wohl wenig gemein.

Namhafte Künstler engagieren sich bei „Rhapsody in School“ dort, wo sie gerade für ein Konzert gastieren, unentgeltlich dafür, dass Kinder und/oder Jugendliche einen (Erst-)Kontakt zu klassischer Musik erhalten. Dabei stellen sie nicht sich selbst, sondern ihre Liebe zur Musik, zum Instrument in den Mittelpunkt und versuchen, bei den Schülerinnen und Schülern etwas zu bewegen. Die Schulform spielt dabei keine Rolle! Man muss sich dabei nicht vormachen, dass anschließend alle unbedingt Klavier lernen wollen, das ist sicherlich in den seltensten Fällen so. Für mich war es als Kind immer ein Graus, zu Hause von meiner  Mutter zu Hause den ganzen Tag lang mit klassischer Musik beschallt zu werden, und meine Schwester würde dem sicherlich beipflichten. Nachhaltigen Eindruck hätte es bei mir jedoch hinterlassen, hätte ein Lars Vogt oder wer auch immer, in einer Schulstunde Musikvermittlung auf diese Weise betrieben. Wie sagte doch Matthias Kirschnereit so schön: „Wenn ich es schaffe, dass drei bauchnabelgepiercte Teenager aus Rostock-Lichtenhagen tatsächlich abends zu meinem Auftritt kommen, dann weiß ich, ich habe wirklich etwas erreicht.“ Und dabei ist es nun einmal viel spannender, wenn jemand mit einem großen Namen oder zumindest von außerhalb in die Schulen kommt als die bekannte Geigenlehrerin aus dem Dorf, die ich ständig im Schwimmbad treffe. Die schafft es leider nicht, mich so zu anzusprechen, dass ich mich tatsächlich auf klassische Musik einlassen kann.

crescendo-Titel

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Festspielguide | Saison 2012/2013
crescendo-Titel
crescendo | Ausgabe Juni-August 2012

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Als wir Matthias Kirschnereit Montagmorgen vom Bahnhof abgeholt haben, hatte der sich unterwegs beim Umsteigen die neue crescendo-Ausgabe Juni-August 2012 gekauft, auf deren Titelbild Vilde Frang abgebildet ist. Wir hatten sie als Abonnent bereits letzte Woche ins Haus bekommen und uns über das nette Interview von Tobias Haberl mit der sympathischen jungen norwegischen Geigerin gefreut. Schließlich gestaltet sie gemeinsam mit dem tollen Pianisten Michail Lifits am 21. Juni unser Auftaktkonzert in der Auricher Lambertikirche.
Bereits im März gab es den Festspielguide für die Saison 2012/2013 (ebenfalls aus dem Hause crescendo) mit der Klarinettistin Sharon Kam auf dem Titelbild, die bei uns ihr Gezeitenkonzert gemeinsam mit Lars Vogt, einem der führenden Pianisten seiner Generation, am 1. Juli in Reepsholt bestreitet. Rein zufällig ist in diesem Magazin auch eine kleine Anzeige zu den Gezeitenkonzerten, sodass es uns ein besonderes Vergnügen bereitet hat, Sharon auf dem Cover zu sehen.
P.S.: Vielen Dank an die Bildredaktion vom crescendo für die Erlaubnis der Abbildung!

linkshändige Geiger

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linkshändige Geige
Anzeigenausschnitt Grenzgänger-Broschüre

Nach dem Erscheinen unserer Grenzgänger-Anzeige in sowohl Flyer als auch Programmheft gab es zwei Rückmeldungen, dass die Geigerin neben ihrer affektierten Haltung (natürlich nur fürs Foto) ja spiegelverkehrt, bzw. linkshändig spielen würde. Dazu möchte ich anmerken, dass wir einerseits unserem niederländischen Grafikbüro gern eine gewisse künstlerische Freiheit bei der Bildbearbeitung einräumen. Andererseits gibt es durchaus sowohl linkshändig spielende Violinisten als auch Cellisten. Der Berühmteste unter ihnen ist sicherlich Charlie Chaplin (u. a. in einem Film zusammen mit Buster Keaton am Klavier). In Wien haben beispielsweise die beiden Geigenmachermeisterinnen Kerstin Hoffmann und Claudia Rook ihre Werkstatt, in der sie auf Anfrage Violinen speziell für Linkshänder umbauen. Viele Linkshänder versuchen dennoch “richtig” zu spielen, zumal in den meisten Orchestern keine linkshändigen Geiger aufgenommen werden. Eine anerkannte Größe in der Musikwelt ist jedoch Reinhard Goebel, Gründer von Musica Antiqua Köln, der aufgrund einer Funktionsbeeinträchtigung seiner linken Hand umlernte.

 

Sieben auf einen Streich

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Sharon Kam, Foto: Maike Helbig

Montagmorgen haben wir Matthias Kirschnereit in Oldenburg am Bahnhof aufgelesen. Auf der der gemeinsamen Autofahrt von Oldenburg nach Aurich haben Dirk Lübben, er und ich erstaunt festgestellt, dass wir in diesem Jahr bei den Gezeitenkonzerten allein sieben Echo-Preisträger dabei haben. Das sind: Sharon Kam, Lars Vogt, Christian Tetzlaff, Matthias Kirschnereit, Maurice Steger, Vilde Frang und das Lisbeth Quartett. Alle anderen sind natürlich auch nicht schlecht und wären es wert, selbst einen zu bekommen. Da werde ich auf jeden Fall in den nächsten Jahren unsere Gipfelstürmer im Auge behalten. Der junge, aufstrebende Pianist Vasyl Kotys, der am 7. Juli in Bagband spielt, hat erst gestern den Publikumspreis bei der International Piano Competition Gaillard abgesahnt. Und wenn ich mir anschaue, welche Preise allein diese jungen Künstler schon verliehen bekommen haben, weiß ich, warum ich mich bei den arrivierten immer so schwer tue, etwas aus deren Lebensläufen zu kürzen.

Großer Tag – Programmheftvorstellung

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Programmheftvorstellung
Foto: Ina Wagner, Emden

Freitagabend haben wir den ersten Karton Programmehefte unserer Gezeitenkonzerte vom Drucker abgeholt, um sie bei der Pressekonferenz heute Vormittag vorstellen zu können. Es ist schon ein nettes Gefühl, endlich die Früchte der intensiven Arbeit der letzten Tage riechen und in den Händen halten zu können. Am Wochenende haben wir neben der Überarbeitung der Pressemitteilung noch den letzten Feinschliff am Vorverkaufsprogramm gemacht, damit morgen, wenn die Berichte in der Zeitung stehen, der Ticketverkauf beginnen kann. Unser Verteiler wird natürlich umgehend bedient, aber alle, die auch gerne online gucken, haben hier und auf unserer Homepage schon einmal die Gelegenheit dazu. Schließlich möchte man gerne auch wissen, was die Künstler im jeweiligen Konzert für ein Programm spielen. Und das kann sich wahrhaft sehen lassen.

Nach der Vorstellung der Teilnehmenden durch Landschaftspräsident Helmut Collmann stellte Matthias Kirschnereit nicht kurz, aber auch nicht ausschweifend, sondern auf den Punkt gebracht alle zwanzig Gezeitenkonzerte vor. Kerstin Henjes vom Hauptförderer Statoil Deutschland hat im Anschluss die beiden HoT-Talente (Heroes of Tomorrow) des norwegischen Mutterkonzerns Vilde Frang und Christian Ihle Hadland vorgestellt. Als nette Geste hatte sie die aktuelle CD von Vilde Frang, die am Freitag erschienen ist, dabei. Auf der sind Werke von Tschaikowsky und Nielsen, die Vilde gemeinsam mit dem Danish Radio Symphony Orchestra und Eivind Gullberg Jensen eingespielt hat. Dirk Lübben ergänzte um den Erlebnistag, bei dem die Musical-Märchen „Störtebekers Schatz“ und „Die Wolkenkuh“, die von den Nekkepenns speziell für dieses Ereignis erarbeitet werden, Premiere feiern. Anschließend wurde die Diskussion eröffnet.

Unsere Pressemitteilung verlinke ich hier.

Wir bedanken uns bei unseren Festivalförderern