Gezeitenblog

Was Sie sich nicht entgehen lassen sollten: das Notos Quartett

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Notos Quartett spielt in Wittmund
Notos Quartett, Foto: Uwe Arens

Sie haben schon Karten für die Gezeitenkonzerte bestellt und überlegen, ob Sie wirklich alles für Sie Relevante aus den 32 Angeboten herausgezogen haben? In einigen Beiträgen werden wir Ihnen in den kommenden Wochen vor Festivalbeginn am 16. Juni einige Gezeitenkonzerte vorstellen, die Sie vielleicht noch nicht auf dem Zettel hatten, die sich aber unserer Meinung nach dennoch lohnen.

Die Künstler vom Notos Quartett haben vor kurzem auf sich aufmerksam gemacht, da sie die ersten waren, die ihren ECHO Klassik Preis zurückgegeben haben. Bekommen hatten sie ihn als Nachwuchskünstler des Jahres 2017. Ihre Begründung dazu war sehr klar, gut nachvollziehbar und mutig. Meinen Respekt haben sie immer noch, denn auch ich bin der Meinung, dass man „rassistischem, menschenverachtendem und antisemitischen Gedankengut“ keine Auszeichnung zukommen lassen sollte. →Weiterlesen… “Was Sie sich nicht entgehen lassen sollten: das Notos Quartett”

Erfolgreicher Auftakt in die Gezeitenkonzerte 2018

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Nach einem fulminanten Vorverkaufsstart und den wohlverdienten freien Ostertagen haben die Gezeitenkonzerte am vergangenen Wochenende in den Konzertmodus geschaltet und – getreu dem diesjährigen Motto – die „Leinen los!“ gemacht. Denn erstmalig haben wir das Festival um einen Prolog und einen Epilog nach vorne und hinten verlängert, um für unsere Besucher die Wartezeit bis zum eigentlichen Festivalbeginn am 16. Juni zu verkürzen.

Trio21meter60 im Landschaftsforum und im Steinhaus Bunderhee

Den Auftakt zu diesem sechs Konzerte umfassenden Prolog der Gezeitenkonzerte bildeten die beiden ausverkauften Gipfelstürmer-Konzerte mit dem Trio 21meter60 am 6. April im Landschaftsforum Aurich und am 7. April im Steinhaus Bunderhee. Die drei jungen Tubisten Constantin Hartwig, Fabian Neckermann und Steffen Schmid sind schon seit vielen Jahren befreundet, waren beim Deutschen Musikwettbewerb 2016 allesamt als Solisten überaus erfolgreich und konnten den Wettbewerb als Gewinner und Stipendiaten abschließen. Daraufhin haben sie sich zu einem Trio formiert, das in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler (BAKJK) aufgenommen wurde und in seiner Spielzeit 2017/18 seine allererste Konzertsaison bestreitet.

Trio 21meter60 beim Auftakt der Gezeitenkonzerte
Trio 21meter60, Foto: Karlheinz Krämer

 

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Strukturanalyse Gezeitenkonzerte

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Quo vadis, Team?

Strukturanalyse Gezeitenkonzerte
Manchmal hilft der Wechsel in den Kirchturm, um Weitblick zu erlangen

Im Gezeitenblog mag es in letzter Zeit etwas ruhiger gewesen sein. Unser Team der Gezeitenkonzerte hat sich hingegen in den letzten Monaten vieles erarbeitet. Schon zum Abschluss des Festivals gab es die Idee, mithilfe einer Strukturanalyse zu ermitteln, wo es noch Stellschrauben zur Verbesserung einiger Arbeitsabläufe gibt. Unser Kern-Team besteht im Wesentlichen aus vier Personen: Dirk Lübben als organisatorischer Leiter, Wibke Heß als Festivalassistentin, Wiebke Schoon, die sich um den ganzen Bereich „Service und Kundenbetreuung“ kümmert, und Gert Ufkes, der alle Veranstaltungen technisch betreut, nebenbei noch die Abendprogramme vorbereitet und mir glücklicherweise den Bereich „Internet“ insofern abgenommen hat, als dass ich ihn bitten darf, meine Änderungswünsche vorzunehmen und Texte einzustellen. →Weiterlesen… “Strukturanalyse Gezeitenkonzerte”

Aufschlag für die vierte TONALi TOUR bei den Gezeitenkonzerten

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Alles beginnt mit dem Schülercoaching

Schülercoaching TONALi TOUR
Schülercoaching in Aurich für die 4. TONALi TOUR bei den Gezeitenkonzerten

Montagmorgen um neun in Ostfriesland: Während die potenziellen Schülermanager der IGS Aurich und der KGS Wittmund noch in ihren Klassenzimmern sitzen, druckte Wiebke schnell die letzten Infozettel für den Workshop aus! Es geht um die TONALi TOUR NORDDEUTSCHLAND 2018, die in diesem Frühjahr auch in drei konkurrierenden ostfriesischen Schulen stattfindet! Wiebke irrte also eine Stunde später mit dem Aufsteller des Musikvermittlungsprojektes, einem Karton voller Arbeitsbücher und Checklisten, sowie der Vorstellung zu den drei Patenmusikern durch die riesige IGS Aurich. Ebenfalls riesig ist auch der Besprechungsraum, in dem die fast 40 interessierten Schüler aus 5. bis 9. Klassen locker Platz fanden. →Weiterlesen… “Aufschlag für die vierte TONALi TOUR bei den Gezeitenkonzerten”

Neues Jahr, neues Motiv, neues Motto

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Gezeitenkonzerte 2018 vom 16. Juni bis zum 12. August unter dem Motto
“Leinen los!”

alles neu
Neues Titelmotiv und neues Motto “Leinen los!” für 2018

Manchmal überlegt man Ewigkeiten, manchmal im Voraus für die nächsten Jahre, und manchmal guckt man das Titelbild an und sagt: „Das ist unser Motto“.

Im letzten Jahr ging es uns so mit „Sturm und Klang“, nachdem Verena Metzger, Raphael Paratore und Philip Wollheim beim Fotoshooting mit Kalle Krämer im Watt vor Dangast im kalten Wind doch ein wenig ins Frösteln gekommen waren und sich im Anschluss im Alten Kurhaus ordentlich warmspielen mussten. Zuvor standen noch weitere Ideen im Raum, mit denen sich aber niemand so richtig anfreunden mochte. →Weiterlesen… “Neues Jahr, neues Motiv, neues Motto”

TONALi für Norddeutschland

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Norddeutsche Festivalmacher und TONALi, Foto: TONALi

Nach dem Resümee der vergangenen Programmheft-Jahre, stellen wir noch eine Bilanz auf, denn mit dem Musikvermittlungsprojekt TONALi aus Hamburg arbeiten wir bereits das vierte Jahr zusammen. 2015 waren wir von Amadeus Templeton angefragt worden, ob wir nicht Lust hätten, die ersten zu sein, die außerhalb Hamburgs Schülermanager nach dem TONALi-Prinzip bei den Gezeitenkonzerten ausbilden wollen. Natürlich wollten wir. Ganz nebenbei haben wir in dem Jahr auch gleich gemeinsam Groothusen in das Musikdorf verwandelt.

Aktuell haben die Macher von TONALi viele weitere große und kleine Festivals aus Norddeutschland ins Boot geholt, um überall ihre Idee umsetzen zu können. Ebenfalls im Boot sitzt bereits als Unterstützerin die Nordmetall Stiftung. →Weiterlesen… “TONALi für Norddeutschland”

Gezeitenkonzerte 2012 bis 2017 – Zahlen und Fakten

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Die ersten sechs Jahre:
Zahlen und Fakten aus Sicht des Programmheftautors

Programmheft mit Apfel, Foto: Karlheinz Krämer

136 Programmhefttext-affine Konzerte, 200 verschiedene Komponisten mit 674 Werken (inkl. Mehrfachaufführungen)

29 Konzerte mit Orchester (Sinfonieorchester, Kammerorchester, Bläserensemble – mit und ohne Chor/Solisten)

24 Konzerte mit vier bis acht Musikern (Streicheroktett, Posaunenoktett, Streichquintett, Klavierquintett, Klavierquartett, Saxophonquartett, Streichquartett, Gitarrenquartett) →Weiterlesen… “Gezeitenkonzerte 2012 bis 2017 – Zahlen und Fakten”

Weitermachen?

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Weitermachen
Mund abwischen und weitermachen!

Manchmal überlegt man ja. Schreibt man hier noch weiter? Lohnt sich das? Für wen treibt man den ganzen Aufwand? Meistens ist es wie im wirklichen Leben. Man sagt sich: Mund abwischen und weitermachen. Man weiß, es gibt eine treue Leserschaft, die sich schon gefragt hat, warum hier seit dem letzten Post von Ulf zum Gezeitenkonzert mit Christian Tetzlaff und Leif Ove Andsnes (grandios!) niemand mehr geschrieben hat, sondern nur kurz die Presseberichte eingestellt wurden. →Weiterlesen… “Weitermachen?”

„Mehr Verzweiflung brauchen wir nicht“

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Christian Tetzlaff und Leif Ove Andsnes begeisterten die Zuhörer in der Neuen Kirche Emden

Christian Tetzlaff und Leif-Ove Andsnes
Christian Tetzlaff und Leif Ove Andsnes beeindruckten beim Gezeitenkonzert in der Neue Kirche Emden, Foto: Karlheinz Krämer

„Dürfte ich ein Programm der diesjährigen Gezeitenkonzerte hervorheben, was nicht der Fall ist, es wäre das heutige.“ – So dezent verklausuliert habe ich im Abendprogramm meine begeisterte Vorfreude auf dieses Konzert formuliert. Und nun, im Blogbeitrag, kommt es ungeschminkt: Das war mein Lieblingskonzert der diesjährigen Gezeitenkonzerte! Und ich habe immerhin fünf von 32 miterlebt … Hamburg-Emden und zurück, das war es mir als Beifahrer wert!

Christian Tetzlaff (Violine) und Leif Ove Andsnes (Klavier) hatten sich für eine ungewöhnliche Programmform und -folge entschieden. Und die Spieldauer der einzelnen Stücke wurde zudem im Programmverlauf immer länger. Zunächst spielten sie gemeinsam die einzige Sonate für Violine und Klavier (1914-21) von Leoš Janáček: Vier traumhaft schöne und wunderbar dargebotene Sätze verzauberten schon zu Beginn die vollbesetzte Emder Neue Kirche. →Weiterlesen… “„Mehr Verzweiflung brauchen wir nicht“”

Wir bedanken uns bei unseren Festivalförderern