Impressionen vom Gezeitenkonzert in Dangast

Geschrieben am

Gezeiten-TV: Impressionen vom Konzert in Dangast

Unser letztes Gezeitenkonzert war das in Dangast mit den drei Brüdern Gerassimez – ein Gipfelstürmerkonzert. Mittlerweile überlegen wir ja schon, ob Matthias Kirschnereit uns alle ein bisschen aufziehen wollte mit dieser Bezeichnung. Auch Alexej, Nicolai und Wassily Gerassimez haben uns und das Publikum mal wieder zu Begeisterungsstürmen hingerissen. Spannend waren auch ihre Eigenkompositionen.

Das Alte Kurhaus in Dangast ist ein Raum, der regelmäßig die Gemüter erregt. Er bietet Platz für etwa 200 Gäste im Hauptraum, an diesem Mittwoch haben wir uns dann dafür entschieden, den Nachbarraum auch auch zu öffnen. Man sitzt dort schräg zur Bühne. Das Alte Kurhaus hat einen Ruf weit über die Region hinaus. Legendär ist der Rhabarberkuchen, Simon schrieb schon darüber. Es verströmt einfach einen rustikalen Charme, den mancher Gast den Künstlern gegenüber nicht angemessen findet. Allerdings wissen wir aus Erfahrung, dass die Musiker sich dort sehr wohl fühlen und auch vorher von uns über die “Umstände” informiert werden. Es gehört ja dazu, dass nicht nur die Kirchen der Region als Konzertorte eingebunden werden. Das Wetter an diesem Abend war toll, zuerst blendete die Sonne sogar so, dass in der ersten Hälfte des Konzertes die roten Vorhänge zugezogen werden mussten. In der Pause sorgte bereits der kühle Abendwind für ein schnelles Auslüften des Saals durch die geöffneten Fenster. Danach musste man aufpassen, dass man sich vom wunderschönen Sonnenuntergang über dem mittlerweile trockengefallenen Watt nicht vom Geschehen auf der Bühne ablenken ließ. Schließlich ist es schon ein besonderes Ereignis, die drei Brüder in einem Konzert erleben zu dürfen.

Blick aus dem Alten Kurhaus Dangast, Foto: Karlheinz Krämer

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Wir bedanken uns bei unseren Festivalförderern