Nils Mönkemeyer
Künstlerische Brillanz und innovative Programmgestaltung sind das Markenzeichen, mit dem Nils Mönkemeyer sich als einer der international erfolgreichsten Bratschisten profiliert und der Bratsche zu enormer Aufmerksamkeit verholfen hat.
In seinen Programmen spannt Mönkemeyer den Bogen von Entdeckungen und Ersteinspielungen originärer Bratschenliteratur des 18. Jahrhunderts bis hin zur Moderne und zu Eigenbearbeitungen. So auch auf seinen CD-Einspielungen bei Sony Classical, die vielfach mit Preisen ausgezeichnet und von der Presse gefeiert wurden. Zuletzt erschien im Frühjahr 2023 sein Album „Dance for Two” mit der Blockflötistin Dorothee Oberlinger, das Werke aus über tausend Jahren Musikgeschichte größtenteils in eigenen Arrangements für diese besondere Besetzung vereint.
In der Saison 2025/26 spielt Nils Mönkemeyer bei bedeutenden Festivals wie dem Rheingau Musik Festival, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Mozartfest Würzburg und den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern sowie beim Kammermusikfestival der Toppan Hall in Tokio. Er setzt seine dreijährige Residenz bei der Philharmonischen Gesellschaft Bremen fort, unter anderem mit einem Auftritt mit dem Signum Quartett und einem Rezital mit dem Pianisten William Youn. Weitere besondere Kammermusikprojekte in dieser Saison sind Trio-Konzerte in Amsterdam, Kopenhagen und Leipzig mit Sabine Meyer und William Youn (anlässlich Sabine Meyers letzten öffentlichen Kammermusikauftritten), ein Rezital mit Dorothee Oberlinger, das Projekt „Viola Latina“ in Luzern mit Mitgliedern des Bach Consort Wien, eine Europatournee mit dem Julia Fischer Quartett und ein faszinierendes Programm mit dem Stuttgarter Kammerorchester, das er selbst dirigieren wird: darunter sind Werke von Hildegard von Bingen, J. S. Bach, John Dowland, Antonio Vivaldi und Grażyna Bacewicz.
Zu den Höhepunkten dieser Saison als Solist zählen Dieter Ammanns Violakonzert mit dem Münchener Kammerorchester und dem Esprit Orchestra Toronto (nachdem er das Werk in der vergangenen Saison bereits mit dem Sinfonieorchester Basel uraufgeführt hatte). Weitere Highlights sind Auftritte mit den Bremer Philharmonikern (UA von Konstantia Gourzis „Ishaón, der Engel im goldenen Garten“), dem Staatlichen Symphonieorchester Estland und dem Busan Philharmonic Orchestra Südkorea (Konzerte in Busan und der musica viva des Bayerischen Rundfunks in München).
Nils Mönkemeyer arbeitet regelmäßig mit Dirigenten wie Andrej Boreyko, Sylvain Cambreling, Constantinos Carydis, Nicholas Collon, Reinhard Goebel, Elias Grandy, Pietari Inkinen, Vladimir Jurowski, Joana Mallwitz, Andrew Manze, Cornelius Meister, Mark Minkowski, Kent Nagano, Markus Poschner, Kristiina Poska, Michael Sanderling, Clemens Schuldt, Markus Stenz, Mario Venzago und Simone Young zusammen. Als Solist tritt er mit renommierten Orchestern wie dem Tonhalle-Orchester Zürich auf, dem London Philharmonic Orchestra, dem Helsinki Philharmonic Orchestra, Les Musiciens du Louvre, dem Radio-Symphonieorchester Wien, dem Tokyo Symphony Orchestra, dem Berner Symphonieorchester, dem Orchestra della Svizzera Italiana, dem Deutschen Symphonie-Orchester, dem Rundfunk-Sinfonieorchester und dem Konzerthausorchester Berlin, der Dresdner Philharmonie und dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg, dem Frankfurter Opern- und Museumsorchester, SWR Symphonieorchester, MDR-Sinfonoeorchester Leipzig, NDR Radiophilharmonie, Orchestre de Chambre de Lausanne, Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, Münchener Kammerorchester und den Berliner Barock Solisten.
2025 wurde Nils Mönkemeyer an die Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin berufen, nachdem er seit 2011 eine Professur an der Hochschule für Musik und Theater München inne hatte. Der Deutsche Hochschulverband verlieh ihm (als erstem Musiker überhaupt) die Auszeichnung „Hochschullehrer des Jahres 2025“. Nils Mönkemeyer spielt auf einer Bratsche von Philipp Augustin.
Die Konzerte mit Nils Mönkemeyer
Hinweis:
Die Gezeitenkonzerte 2026 finden statt vom 13. Mai bis zum 12. Juli. Das Programm erscheint Mitte März.