Maximilian Hornung
Maximilian Hornung gilt als einer der bemerkenswertesten Cellisten auf der internationalen Bühne. Neben seiner außergewöhnlichen technischen Meisterschaft zeichnet sich sein Spiel durch einen enorm wandlungsfähigen, kräftigen und einzigartigen Ton, ein unerschöpfliches Spektrum an Klangfarben und eine große Natürlichkeit aus. Seine charismatische Präsenz und die Fähigkeit, auf zutiefst emotionaler Ebene eine Verbindung zum Publikum herzustellen, heben ihn besonders hervor. Neben dem beliebten Kernrepertoire widmet er sich regelmäßig mit großer Neugier auch weniger bekannten Meisterwerken der Cello-Literatur.
In der Saison 2025/26 gibt Hornung sein Debüt bei den Berliner Philharmonikern und spielt unter der Leitung von Thomas Guggeis das Cellokonzert von Henri Dutilleux. Außerdem debütiert er beim Sydney Symphony Orchestra, beim Oslo Philharmonic, bei der Sinfónica de Galicia und beim Zürcher Kammerorchester und ist Artist-in-Residence am Staatstheater Nürnberg als Solist, Kammermusiker und Dirigent. Zu den jüngsten Höhepunkten zählen Engagements mit dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, den Wiener Symphonikern, dem Swedish Radio Symphony Orchestra, den London Philharmonic, den Czech Philharmonic, den Bamberger Symphonikern, dem Philharmonia Orchestra, dem WDR Sinfonieorchester Köln, dem Dallas Symphony, dem Pittsburgh Symphony, dem City of Birmingham Symphony Orchestra und dem Orchestre National de France, und er arbeitet regelmäßig mit Dirigenten wie Daniel Harding, Yannick Nézét-Séguin, Paavo Järvi, Marie Jacquot, Esa-Pekka Salonen, David Zinman, Lorenzo Viotti, Pablo Heras-Casado, Semyon Bychkov, Manfred Honeck, Antonello Manacorda, John Storgårds, Michael Francis, Thomas Søndergård, Krzysztof Urbański und Robin Ticciati. In der Doppelfunktion als Solist und Dirigent hat er sich in den letzten Jahren ebenso einen Namen gemacht und leitet regelmäßig Projekte, zuletzt mit den Münchner Symphonikern.
Hornung ist regelmäßiger Gast in renommierten Konzertsälen wie der Berliner Philharmonie, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Wiener Musikverein und Konzerthaus sowie der Londoner Wigmore Hall und tritt bei Festivals wie Salzburg, Rheingau, Luzern, Verbier, Schleswig-Holstein, Ravinia und Hongkong auf. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen Anne-Sophie Mutter, Julia Fischer, Antje Weithaas, Hélène Grimaud, Daniil Trifonov, Hisako Kawamura, Christian Tetzlaff, Lisa Batiashvili, François Leleux, Joshua Bell, Yefim Bronfman und Herbert Schuch. In dieser Saison unternimmt Hornung eine ausgedehnte Triotournee durch Europa mit seinen langjährigen Weggefährten Vilde Frang und Denis Kozhukhin.
Seine umfangreiche und vielseitige Diskographie umfasst sowohl Solokonzerte als auch prominent besetzte kammermusikalische Einspielungen. Gleich für sein erstes Album erhielt er den ECHO KLASSIK als Nachwuchskünstler des Jahres (Sony 2011), und auch die Veröffentlichung von Dvořáks Cellokonzert mit den Bamberger Symphonikern unter der Leitung von Sebastian Tewinkel (Sony 2012) wurde mit dem begehrten ECHO KLASSIK ausgezeichnet. Weitere Aufnahmen umfassen Richard Strauss’ große Cellowerke mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Bernard Haitink (Sony, 2014) und Joseph Haydns Cellokonzerte mit der Kammerakademie Potsdam unter Antonello Manacorda (Sony, 2015). 2017 veröffentlichte die Deutsche Grammophon eine hochgelobte Aufnahme von Schuberts Forellenquintett mit u. a. Anne-Sophie Mutter und Daniil Trifonov. 2018 veröffentlichte myrios classics seine Einspielung von Dmitri Schostakowitschs Cellokonzert Nr. 2 und Sulkhan Tsintsadzes Cellokonzert Nr. 2 mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter Andris Poga. Weitere Aufnahmen erschienen bei Genuin, Linn Records, NEOS, Bridge Records und CPO.
1986 in Augsburg geboren, erhielt Maximilian Hornung im Alter von 8 Jahren seinen ersten Cello-Unterricht. Seine Lehrer waren Eldar Issakadze, Thomas Grossenbacher und David Geringas. Nachdem er 2005 als Sieger des Deutschen Musikwettbewerbs hervortrat, gewann er 2007 als Cellist des Tecchler Trios, dem er bis 2011 angehörte, den Ersten Preis beim ARD-Musikwettbewerb. Mit nur 23 Jahren wurde er Erster Solocellist des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks, eine Position, die er bis 2013 innehatte. Hornung wurde vom Borletti-Buitoni Trust in London und seiner Mentorin Anne-Sophie Mutter unterstützt und gefördert. Seit 2022 ist er künstlerischer Leiter der Traunsteiner Sommerkonzerte.
Die Konzerte mit Maximilian Hornung
Hinweis:
Die Gezeitenkonzerte 2026 finden statt vom 13. Mai bis zum 12. Juli. Das Programm erscheint Mitte März.