• Elisabeth Leonskaja

    Klavierabend
Mo
06.07.2026 19:00 Uhr
Emden – Johannes a Lasco Bibliothek
Kirchstraße 22, 26721 Emden
Eintritt:
45 € | 35 € | 25 €
20 € (sichtbehindert)
6 € (ermäßigt*)

Streifzug: 7,50 €

„Musik ist für mich kein Beruf – Musik ist das Leben.“ So beschreibt Elisabeth Leonskaja ihre unermüdliche Suche nach dem „Licht der Erkenntnis“ in der Kunst. Wenn die inzwischen 80-jährige Grande Dame des Klaviers nun zum vierten Mal zu den Gezeitenkonzerten kommt, erleben wir eine lebende Legende. Einst von Swjatoslaw Richter gefördert und von Kritikern wie Joachim Kaiser als „süchtig nach Poesie“ gefeiert, verkörpert sie heute eine pianistische Reife, die ihresgleichen sucht.

Seit über 50 Jahren ist Wien ihre Heimat, und kaum jemand durchdringt die Wiener Klassik so authentisch wie sie. Als Wahl-Wienerin ist sie heute besonders tief mit den Werken von Mozart, Schubert und Beethoven vertraut. Genau daran knüpft der Wunsch von Matthias Kirschnereit für dieses Konzert an: Nachdem sie vor drei Jahren Schuberts letzte Sonate interpretierte, widmet sie sich nun dem „letzten Wort“ Ludwig van Beethovens. Es erklingen seine drei letzten Klaviersonaten (Op. 109, 110 und 111). Es sind Werke mit einem ganz besonderen Nimbus, visionäre Botschaften eines Titanen, der beim Komponieren bereits in völliger Taubheit lebte. Diese musikalischen Offenbarungen, gestaltet von einer Grande Dame des Klaviers, versprechen einen unvergesslichen Abend.

Programm

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Klaviersonate Nr. 30 E-Dur op. 109

Klaviersonate Nr. 31 As-Dur op. 110

Klaviersonate Nr. 32 c-Moll op. 111

Elisabeth Leonskaja (Klavier)

Streifzug vor Ort

Auf den Spuren Emder Juden

Mehr als 400 Jahre lebten Juden in Emden, bis durch die Schrecken der Naziherrschaft diese einst bedeutende, große Gemeinde ausgelöscht wurde. Auf unserem 90-minütigen Rundgang gehen wir durch Straßen, in denen jüdische Mitbürger gelebt haben, und besuchen den Friedhof in einzigartiger, idyllischer Lage. Erfahren Sie etwas über die Geschichte der Gemeinde, über Riten und Grabinschriften und über Schicksale damaliger jüdischer Bewohner Emdens.

16:45-18:15 Uhr
Treffpunkt:
Vor dem Landesmuseum Emden
Brückstraße 1
26725 Emden

Wir bedanken uns bei unseren Festivalförderern