Petr Nouzovský
Petr Nouzovský, einer der besten Cellisten seiner Generation, tritt auf renommierten Bühnen wie dem Concertgebouw in Amsterdam, dem Rachmaninow-Saal in Moskau, dem Regentenbau in Bad Kissingen, dem Pau-Casals-Auditorium in El Vendrell, dem Rudolfinum in Prag und dem Herkulessaal in München auf. Sein Spiel wird hoch geschätzt für seine höchste technische Eleganz, verbunden mit einer originellen und tektonisch strukturierten Interpretation der von ihm gespielten Werke.
Er ist regelmäßiger Gast bei bedeutenden tschechischen Festivals, darunter das Prager Frühling Festival, das Internationale Musikfestival Leoš Janáček und Dvořák Prag, und tritt häufig mit den meisten tschechischen und slowakischen Orchestern auf. Auch auf internationalen Bühnen feiert er große Erfolge und arbeitet mit renommierten Klangkörpern wie dem Nagoya Philharmonic, der Krakauer Philharmonie und der Philharmonie Südwestfalen zusammen. Er arbeitete mit Dirigenten wie Jakub Hrůša, Petr Popelka, James Judd und Case Scaglione.
Nouzovský hat 29 CDs für Brilliant Classics, Dabringhaus und Grimm, Albany Records, Supraphon und ArcoDiva aufgenommen. Seine Interpretationen werden häufig mit denen legendärer Cellisten wie Mstislaw Rostropowitsch (Classica Magazine) und Saša Večtomov (Harmonie) verglichen. Seine Einspielung von Dvořáks Cellokonzert h-Moll (mit der Kammerphilharmonie Pardubice und Stanislav Vavřínek) wurde vom Fanfare Magazine als beste historische Aufnahme dieses Werkes ausgezeichnet (Juli/August 2022, Jerry Dubins). Im Jahr 2020 nahm er erstmals das vollständige Cellowerk von Bohuslav Martinů auf (mit der Pilsener Philharmonie, Tomáš Brauner, Miroslav Sekera und Gérard Wyss).
Nouzovský studierte in Prag, Dresden und Madrid. Er besuchte Meisterkurse bei Mstislaw Rostropowitsch, Lynn Harrell und Boris Pergamenschikow.
Im Jahr 2022 war er Teil eines historischen Moments, als er gemeinsam mit dem Pianisten Martin Kasík Bohuslav Martinůs Romance uraufführte. Zudem brachte er Werke von Komponisten wie Marek Kopelent, Ondřej Štochl und Miroslav Srnka zur Uraufführung.
In seiner 22-jährigen Solokarriere hat Petr Nouzovský nahezu 3.000 Konzerte in 40 Ländern auf vier Kontinenten gegeben.
Er spielt ein Cello des Wiener Meisters Georg Rauer aus dem Jahr 1921.
Nouzovský ist mit der Bratschistin Kristina Fialová verheiratet, mit der er den gemeinsamen Sohn Patrik großzieht.
Die Konzerte mit Petr Nouzovský
Hinweis:
Die Gezeitenkonzerte 2026 finden statt vom 13. Mai bis zum 12. Juli. Das Programm erscheint Mitte März.