Myles Sanko
Myles Sanko (*1980 in Accra) ist ein britischer Soul- und Jazzsänger, Songwriter, Komponist, Kameramann und bildender Künstler ghanaisch-französischer Herkunft.
Er wurde in einer prägenden Phase der ghanaischen Geschichte geboren, als das Land unter der Führung von Jerry John Rawlings politische Umbrüche erlebte. Trotz Unruhen und Putschversuchen war diese Zeit von Aufbruchsstimmung und Wachstum geprägt – Eindrücke, die seine Kindheit in Tema nachhaltig beeinflussten, bevor er in den 1990er-Jahren nach Cambridge zog.
Seine musikalische Laufbahn begann er als Sänger und Rapper an der Seite von DJs in Nachtclubs. Inzwischen tourt er europaweit und arbeitete mit Künstlerpersönlichkeiten wie Gregory Porter, Martha High, Mousse T., Speedometer, Billy Wooten, China Moses, Ben l’Oncle Soul, Sarah McKenzie, Miss Kelly Marie, Mo’ Horizons, Ed Meme, Chris Read, Robin Mullarkey und Ben Lamdin (Nostalgia 77) zusammen.
2013 nahm Myles Sanko sein Debütalbum Born In Black & White auf und veröffentlichte es in Eigenregie. Es folgte ein Lizenzvertrag mit dem Hamburger Label Légère Recordings, das die Alben Forever Dreaming (2014), Just Being Me (2016), Memories Of Love (2021) sowie Live at Philharmonie Luxembourg (2023) herausbrachte.
„Meine Absicht“, so Myles Sanko, „ist es, Musik mit positiver Ausstrahlung und Texten zu schaffen, die meine Zuhörerinnen und Zuhörer zum Nachdenken anregen.“