Der Geiger Daniel Hope ist seit 30 Jahren als Solist auf den Bühnen der Welt zu erleben. Der Träger des Verdienstkreuzes am Bande der Bundesrepublik Deutschland und Preisträger des Europäischen Kulturpreises 2015 ist für seine musikalische Kreativität und für sein Engagement für humanitäre Zwecke weltweit anerkannt.

Der vielfach ausgezeichnete Exklusivkünstler der Deutschen Grammophon, ist weltweit als Kammermusiker sowie als Solist mit führenden Orchestern und Dirigenten unterwegs. Daneben leitet Hope vielfach Ensembles von der Geige aus und folgte so auf Roger Norrington 2016 als Music Director des Zürcher Kammerorchesters- Zwei Jahre später übernahm er dieselbe Position des in San Francisco ansässigen New Century Chamber Orchestra.

2019 beendete er nach 16 Jahren seine letzte Saison als Associate Artistic Director des Savannah Music Festival in Georgia und wurde Künstlerischer Leiter der Frauenkirche Dresden. Seit 2020 ist Hope zudem Präsident des Bonner Beethovenhauses, in der Nachfolge von Joseph Joachim.

Seit seinem Beginn als jüngstes Mitglied des Beaux Art Trio ist Hope heute ein vielgesehener Gast in Konzerthallen und Festivals von York’s Carnegie Hall bis zu Amsterdams Concertgebouw, von Salzburg bis Aspen and Tanglewood, von Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein bis hin zu den Londoner BBC Proms. Er arbeitet regelmässig mit Dirigenten wie Valery Gergiev, Kurt Masur, Simon Rattle, Vladimir Jurowski, Leonard Slatkin und Christian Thielemann zusammen sowie mit weltbekannten Orchestern wie den Sinfonieorchestern von Berlin, Boston, Chicago, London, Los Angeles, Paris und Tokyo.
Inzwischen hat er mehr als 30 Neukompositionen von Komponisten wie Birtwistle, Gubaidulina, Kurtág, Richter, Turnage und dem späten Maxwell-Davies, Penderecki, Takemitsu und Schnittke in Auftrag gegeben und uraufgeführt. Im über 30 Aufnahmen eingespielt und wurde hierfür mit Preisen wie dem Deutsche Schallplattenpreis, dem Diapason d’Or des Jahres, des Edison Classical Award und des Prix Caecilia ausgezeichnet.

Seine Diskografie beinhaltet Aufnahmen von Mendelssohns Violinkonzert und Oktett, von der the New York Times als eines der besten des Jahres betitelt, Bergs Violinkonzert, das als “top choice of all available recordings” vom Gramophone magazine bezeichnet wird; Spheres, das die Weltersteinspielungen von vier Werken umfasst, die für den Geiger geschrieben wurden; Escape to Paradise, das sich auf seine umfangreichen Recherchen zu den europäischen Komponisten stützt und Richters Vivaldi Recomposed, das in 22 Ländern die Charts anführte und bis heute eine der meistverkauften Klassik-Veröffentlichungen der letzten Zeit ist.

In den letzten drei Jahren entstanden unter anderem Belle Époque, die bekannte Musik und klassische Raritäten aus Europa vor dem Ersten Weltkrieg vereint und Journey to Mozart, auf der Hope das 3. Violinkonzert des Komponisten mit Beispielen seiner Vorgänger und Zeitgenossen verbindet. Während der COVID-19- Pandemie aufgenommen und im Herbst 2021 veröffentlicht, enthält sein aktuelles Album Hope neue Arrangements von Ariel Ramírez’ Misa Criolla und zeitlose Klassiker von Schubert, Elgar und Pärt.

Hopes künstlerische Vielseitigkeit spiegelt sich auch in Projekten mit Künstlern wie Klaus Maria Brandauer, Mia Farrow und Sting sowie in Rundfunk- und Fernsehmoderationen wider:

Der Autor von vier Bestsellern, alle bei Rowohlt erschienen, moderiert seit Jahren wöchentlich seine Sendung „Daniel Hope Persönlich“ auf WDR3. Er schreibt regelmässig für das Wall Street Journal und lädt in seiner Reihe „Hope@9pm“ im Berliner Konzerthaus Talkgäste aus Kultur und Politik ein, um mit ihnen über ihre Beziehung zur Musik zu sprechen und mit ihnen zu musizieren.

Während der COVID-19-Pandemie 2020 schuf und moderierte er Hope @ Home, eine Livestream-TV-Serie mit Musik und Gesprächen mit Gastkünstlern von Barrie Kosky bis Robert Wilson. Die tägliche Serie, die aus Daniel Hopes Berliner Wohnzimmer für den deutsch-französische ARTE-Fernsehsender produziert und 2021 mit einem OPUS Klassik ausgezeichnet wurde, wurde über elf Millionen Mal von Zuschauern auf fünf Kontinenten gestreamt und spielte tausende Euros an Hilfen für bedürftige Künstler ein.

Daniel Hope erhielt seine Ausbildung an der Londoner Highgate School und der Royal Academy of Music, studierte Violine bei Zakhar Bron, Itzhak Rashkovsky und Felix Andrievsky und arbeitete eng mit seinem Mentor Yehudi Menuhin zusammen, mit dem er zahlreiche Konzerte gab. Hope lebt heute mit seiner Familie in Berlin und spielt den „Ex-Lipínski“ Guarneri del Gesù von 1742, der ihm von einer anonymen deutschen Familie großzügig zur Verfügung gestellt wurde. Ein Dokumentarfilm mit dem Titel Daniel Hope – The Sound of Life wurde 2017 in Kinos in Nordamerika, Australien und Europa gezeigt.

Die Konzerte mit Daniel Hope

Sa
02.07.2022 19:00 Uhr
Georgskirche Weener
Ausverkauft, Warteliste verfügbar

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