Das Bundesjugendorchester ist Deutschlands jüngstes Spitzenorchester für Nachwuchsmusiker:innen im Alter von 14 bis 19 Jahren und das Patenorchester der Berliner Philharmoniker. Es wurde 1969 vom Deutschen Musikrat gegründet. Dirigenten wie Andris Nelsons, Ingo Metzmacher oder Kirill Petrenko standen hier bereits am Pult; Solist:innen waren unter anderem Christian Tetzlaff, Tabea Zimmermann, Wiebke Lehmkuhl oder Sting. Seit 2018 ist Sir Simon Rattle Ehrendirigent des Bundesjugendorchesters: „Ich liebe dieses Orchester. Ihr spielt wundervoll und ihr seid unsere Zukunft. Mit der Musik in euren Händen bin ich voller Hoffnung.“ (Sir Simon Rattle)

Die jungen Musiker:innen qualifizieren sich mit einem Probespiel für die Mitgliedschaft im Bundesjugendorchester. Während der Arbeitsphasen erarbeiten sie anspruchsvolle Kompositionen, darunter auch zeitgenössische Werke und Uraufführungen. Tourneen führten das Orchester durch ganz Europa, nach Nord- und Südamerika, Asien und Afrika. Im Rahmen zeitgeschichtlich bedeutender Projekte konzertierte das Spitzenensemble beispielsweise anlässlich des 50. Jahrestags der Berliner Luftbrücke unter der Leitung von Kurt Masur in New York. Es begleitete die Gründung des nationalen ukrainischen Jugendorchesters in der Ukraine, nahm das Projekt „Embrace Our Rivers“ zum Anlass, um auf die Klimaverhältnisse in Indien aufmerksam zu machen und unterstützte die musikalische Bildungsarbeit im südafrikanischen Township Soweto. 2024 tourte es gemeinsam mit dem Weltjugendchor und dem oscar- und grammyprämierten Komponisten und Dirigenten Tan Dun, um mit der Welturaufführung von Tan Duns „Choral Concerto: Nine“ das 200. Werkjubiläum von Beethovens 9. Sinfonie zu begehen. Mit Konzerten in London, Manchester, Birmingham und Edinburgh im Januar 2025 vertiefte das Orchester fünf Jahre nach dem Brexit die Jugendarbeit mit Großbritannien. Ebenfalls 2025 reiste das Bundesjugendorchester für ein einzigartiges Kooperationsprojekt nach Nigeria und erarbeitete unter der Leitung des deutsch-nigerianischen Musikers Adé Bantu ein energiegeladenes musikalisches Programm. Die anschließenden Konzerte in Bonn und Berlin waren von kulturellem Dialog geprägt und begeisterten das Publikum mit neuen musikalischen Perspektiven.

Hauptförderer des Bundesjugendorchesters sind das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die DekaBank Deutsche Girozentrale, die Stiftung Bundesjugendorchester, die Stadt Bonn, unisono und viele private Förderer.

www.bundesjugendorchester.de

Die Konzerte mit Bundesjugendorchester

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Hinweis:
Die Gezeitenkonzerte 2026 finden statt vom 13. Mai bis zum 12. Juli. Das Programm erscheint Mitte März.

Wir bedanken uns bei unseren Festivalförderern