Wurde im Hamburger Abendblatt als „neuer Stern am Dirigentenhimmel“ bezeichnet. Sein rasanter Aufstieg als Dirigent, Pianist und Organist macht ihn zu einem der vielversprechendsten Talente der klassischen Musik. Mit Beginn der Saison 2026/2027 wird er sein Amt als Generalmusikdirektor der Bochumer Symphoniker und Intendant des Anneliese Brost Musikforum Ruhr antreten.

2025/26 begann Dawidiuk seine zweite Saison als Associate Conductor beim Royal Concertgebouw Orchestra in Amsterdam. Zu den Höhepunkten der Saison zählen erneute Dirigierverpflichtungen beim Royal Concertgebouw und dem Bundesjugendorchester Deutschland sowie Debütauftritte bei den Bamberger Symphonikern, den Dresdner Philharmonikern, dem Royal Liverpool Philharmonic, den Hamburger Symphonikern, der NDR Radiophilharmonie, dem Wiener Kammerorchester, den Stuttgarter Philharmonikern, den Dortmunder Philharmonikern, dem Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra und dem China National Symphony Orchestra. Im Frühjahr 2026 startet Dawidiuk eine Tournee mit Orgelrezitalen, die Auftritten in der Tonhalle Zürich, dem Wiener Konzerthaus, der Kölner Philharmonie und dem CNDM Madrid umfasst.

Zu seinen jüngsten Gastdirigentenengagements zählen Auftritte bei der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Kammerorchester Basel, dem Orchestre de Chambre de Lausanne, der Janacek Philharmonic Ostrava und dem Orquestra do Algarve. In den vergangenen Spielzeiten war er in der Berliner Philharmonie an der Seite von Mitgliedern der Karajan-Akademie sowie in Rezitalen mit Orgel und Klavier in der Elbphilharmonie Hamburg, im Berliner Pierre Boulez Saal, im Konzerthaus Dortmund, in der Philharmonie Essen, im ORF Radiokulturhaus Wien, im Sendesaal Bremen, in der Laeiszhalle Hamburg, im Konzerthaus Berlin, im Dresdner Kulturpalast, im Brucknerhaus Linz, an der Opéra National de Lorraine, beim Schleswig-Holstein Musik Festival, beim Beethovenfest Bonn und beim Bachfest Rostock zu hören.

Aurel Dawidiuk erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Ritter-Preis 2024, den Neeme-Järvi-Preis beim Gstaad Menhuin Festival 2023 und den Ersten Preis beim Internationalen Hans-von-Bülow-Meiningen-Wettbewerb 2023 in der Kategorie „Dirigieren vom Klavier“, bei dem er auch den Publikumspreis und zwei weitere Sonderpreise erhielt. Im August 2022 war er Gesamtsieger des Deutschen Musikwettbewerbs in der Kategorie Orgel (der seit 2001 nicht mehr verliehen wurde) und erhielt anschließend den Sonderpreis der Stadt Bonn. Zu seinen früheren Auszeichnungen zählen der Gewinn praktisch aller Preise beim TONALi-Klavierwettbewerb 2019 in Hamburg sowie Erste Preise beim Internationalen Wettbewerb für junge Organisten in Moskau 2019, beim Londoner Orgelwettbewerb 2018 und beim Schumann-Wettbewerb 2016 in Zwickau.
Dawidiuk veröffentlichte 2023 das Album B-A-C-H; “Hommage à…” beim Label GENUIN in Koproduktion mit Deutschlandfunk Kultur und dem Deutschen Musikwettbewerb, eine Sammlung von Orgelmusik, die zweimal für den OPUS KLASSIK nominiert wurde. Bereits 2022 erschien sein Debütalbum “Liszt | B-A-C-H” mit Klavierstücken beider Komponisten.

Der in Hannover geborene Aurel Dawidiuk begann seine musikalische Ausbildung im Alter von sechs Jahren und studierte später Klavier bei Roland Krüger und Orgel bei Martin Sander. Anschließend studierte er Dirigieren bei Johannes Schlaefli und Christoph-Mathias Mueller an der Zürcher Hochschule der Künste, wo er auch Klavierunterricht bei Till Fellner nahm. Seitdem besuchte er Meisterkurse bei Paavo Järvi, Jaap van Zweden, Mirga Gražinytė-Tyla und Joana Mallwitz und zählt Hatto Beyerle, Gabriele Leporatti und Ulrike Adler zu seinen Mentoren.

www.aureldawidiuk.com

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