David Orlowsky, Foto: Kaupo Kikkas

„Bei David Orlowsky scheint sich die Klarinette in ein menschliches Wesen zu verwandeln”, schwärmte das Hamburger Abendblatt von der singenden Qualität seines ausdrucksstarken Spiels. Tatsächlich versteht sich der Mann, der im Alter von 16 Jahren sein weltweit gefeiertes David Orlowsky Trio gründete, als Vokalist, der auf seinem Instrument singt.
Im Rahmen seiner Zusammenarbeit mit dem Vokalensemble „Singer Pur“ taucht er regelmäßig als siebte Stimme in die Lamentationen von Palestrina ein.

Wenn er Mozarts Klarinettenkonzert spielt, wird die Klarinettenstimme zum Gesangspart und auch in seinem Duo-Projekt mit dem Lautenisten David Bergmüller übernimmt er meist die Singstimme. Gemeinsam widmen sich die beiden Instrumentalisten den Liedern von Henry Purcell und John Dowland, komponieren jedoch auch eigene Stücke und bilden wohl das weltweit einzige Duo in der Besetzung Klarinette und Laute.
Musik für ihre kombinierten Solistenstimmen gibt es nicht, was sie allerdings keineswegs daran hindert, sie trotzdem zu machen. Sinnlich, fesselnd und einmalig nimmt sich ihre gemeinsame Sprache aus.

Im Frühjahr 2022 erschien das gemeinsame Album „Alter Ego“ bei Warner Classics. Es markiert für den lebenslangen Musikreisenden Orlowsky einen Neuanfang. 21 Jahre lang bereiste er mit seinem Trio die Welt, um die Grenzen zwischen Klassik und Klezmer auszuloten. Nach einer gefeierten Abschiedstournee im Jahr 2019 gingen die drei Musiker ihre eigenen Wege.
Die Zeit war reif für ein neues Kapitel voller Kammermusik, neuen Kompositionen und neuen Projekten.

Die Konzerte mit David Orlowsky

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