
Cellissimo
Nella Balog
Die Cellistin Nella Balog wurde 2002 in Ungarn geboren und studiert seit 2020 an der Hochschule für Musik und Theater München in der Klasse von Professor Wen-Sinn Yang. Sie ist Preisträgerin des 8. Internationalen Dotzauer-Wettbewerbs 2022, der David Popper International Cello Competition 2019, der Jan Vychytil International Cello Competition 2019, der Talents for Europe International Competition 2018 und weiterer internationaler und nationaler Wettbewerbe, bei denen sie erste Preise sowie Sonderpreise gewonnen hat.
Neben anderen großen Cellisten nahm sie an den Meisterkursen von Wolfgang Boettcher, Daniel Müller-Schott, Kangho Lee, Csaba Onczay und Jacob Shaw teil. Sie war Stipendiatin der Indiana University Summer String Academy (USA) und der Scandinavian Cello School. Sie nahm auch an der Südafrika-Tournee der LGT Young Soloists und 2019 an der Cello Akademie Rutesheim in der Klasse von Professor Wen-Sinn Yang teil, wo sie als Solistin mit dem Stuttgarter Kammerorchester spielte.
Als Solistin spielte sie mehrfach in Ungarn und Deutschland und gab Rezitale in Österreich, Tschechien, Kroatien, Slowakei, Dänemark.
Yung-Tzu Wang
Die junge Cellistin Yung-Tzu Wang begann im Alter von acht Jahren mit dem Cellostudium und studiert derzeit bei Prof. Wen-Sinn Yang an der Hochschule für Musik und Theater München.
Im Jahr 2015 gewann sie den ersten Preis beim Curtis Summerfest Concerto Wettbewerb, 2017 war sie Semifinalistin beim 10. internationalen Tschaikowsky Wettbewerb für junge Musiker, 2020 gewann sie den ersten Preis beim American International Young Artist Award und 2022 war sie Finalistin beim Classic Strings Wettbewerb.
Sie hat in zahlreichen Konzerten gespielt, 2014 u. a. im Haydn-Solokonzert in C-Dur mit dem Kaohsiung Xinyi Elementary School Youth Orchestra sowie 2016 im Elgar-Solokonzert mit dem Curtis Summerfest Orchestra. 2017 spielte sie das Elgar-Solokonzert zusammen mit dem Kaohsiung Youth Symphony Orchestra und trat mit dem Barockorchester als Solistin im Vivaldi-Konzert in G-Dur auf. Im Jahr 2020 führte sie das Schumann-Solokonzert mit der Kaohsiung Senior High School sowie das Vivaldi-Doppelkonzert mit Henri Demarquette und Barockorchester auf. Im Jahr 2021 spielte sie als Solistin zusammen mit der Bad Reichenhaller Philharmonie im Saint-Saens Cellokonzert in a-Moll.
Sie hat an Meisterkursen bei berühmten Cellisten in München, Boston, Philadelphia, u. a. bei Laurence Lesser, Daniel Müller, Thomas Grossenbacher, Claus Kanngiesser, Bion Tsang, Sergey Roldugin und Yumi Kendall teilgenommen.
Alessandra Doninelli
Die junge Cellistin Alessandra Doninelli erreichte internationale Anerkennung mit ihrem Debüt in der Berliner Philharmonie mit der Erstaufführung von Daniel Pacittis Cellokonzert und bei Auftritten in renommierten Sälen, wie in der Tokyo Opera City, in der Tonhalle in Zürich, im Mozarteum in Salzburg, in der Minato-Mirai Halle in Yokohama, im Palau de la Musica Catalana in Barcelona, im Auditorio Nacional in Madrid und im Schweizer Bundespalast in Bern.
Alessandra trat kürzlich als Solistin mit dem Orchestra della Svizzera Italiana, dem Basel Sinfonieorchester, dem Stuttgarter Kammerorchester, der Camerata dei Castelli und dem Eurasian Soloists Chamber Orchestra unter der Leitung von Andrey Boreyko, Kevin Griffiths, Paul Gulda, Andreas Laake und Francois Benda auf.
Alessandra trat bei verschiedenen Festivals auf, darunter Herbst in der Helferei, Pablo Casals Festival, Monighetti&Friends, Musik Miteinander an der Kronberg Academy, Musique à Flaine, Eggenfelden Klassisch, Ceresio Estate und arbeitete mit inspirierenden Kammermusikpartnern zusammen wie Vilde Frang, Yura Lee, Fabio di Casola und Calogero Palermo.
BBC Radio3 übertrug mehrfach die Live-Aufnahme ihres Cellokonzerts von Saint-Saëns mit dem Orchestra della Svizzera Italiana. Sie baute eine langjährige Beziehung zum schweizerisch-italienischen Radio-Fernsehen (RSI) auf, indem sie ein Live-Konzert mit dem Pianisten Dominic Chamot gab sowie in der Fernsehsendung Paganini und im Dokumentarfilm Archi nel Sol Levante auftrat. Für das RSI nahm Alessandra auch das Klaviertrio der niederländischen Komponistin Elisabeth Kuyper auf, was ihre Leidenschaft für die Entdeckung vernachlässigter Komponisten sowie die Intention ihre Musik ans Licht zu bringen zeigt.
Alessandra studierte unter der Leitung von Ivan Monighetti und Sol Gabetta an der Hochschule für Musik Basel und später an der Escuela Superior de Musica Reina Sofia in Madrid. Außerdem war sie 2019 Teil der Klasse an der Pavia Cello Academy bei Enrico Dindo und studiert derzeit bei Wen-Sinn Yang an der Hochschule für Musik und Theater in München.
Sie arbeitete mit inspirierenden Kammermusik-Mentoren wie Günter Pichler (Alban Berg Quartett), Oliver Wille, Rainer Schmidt (Hagen Quarett), Heime Müller (Artemis Quarett) sowie Heinz Holliger und gewann den Preis für die beste Kammermusikgruppe mit Klavier des Studienjahres 2020-2021 an der Escuela Superior de Musica Reina Sofia, welcher ihr von der spanischen Königin verliehen wurde.
Joël Wöpke
Joël Wöpke wurde 1995 in München in eine Familie von Opernmusikern hineingeboren. Er begann das Cellospiel im Alter von sechs Jahren und lernte bei Musikern wie Anja Lechner (Rosamunde Quartett) und Emanuel Graf (Solocellist des Bayerischen Staatsorchesters). Nach Abschluss des Abiturs begann er das Cellostudium am Konservatorium von Utrecht (Niederlande) in der Klasse von Timora Rosler. Nach zwei Jahren wechselte er an die Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf, um in der Klasse von Gregor Horsch (Solocellist des Concertgebouw Orchesters Amsterdam) zu studieren, wo er seinen Bachelor mit Bestnote abschloss. Seit September 2021 absolviert er einen Masterstudiengang bei Prof. Wen-Sinn Yang an der Hochschule für Musik und Theater München.
Er besuchte Meisterkurse bei Musikern wie Wen-Sinn Yang, Troels Svane, Giovanni Gnocchi, Melissa Phelps, Eberhard Feltz und anderen. Als Solocellist mehrerer Jugendorchester spielte er unter Dirigenten wie Zubin Mehta, Kent Nagano und Philippe Jordan. Er ist zweimaliger Stipendiat des Deutschlandstipendiums und war 2019 mit seinem Klaviertrio Finalist im internationalen Anton Rubinstein Wettbewerb.
Zudem ist er seit September 2021 Stipendiat der Landesstiftung Villa Musica Rheinland-Pfalz und war während der Spielzeit 2021/22 Akademist der Düsseldorfer Symphoniker.
Seit der Spielzeit 2022/23 ist er stellvertretender Solocellist des Sinfonieorchesters Wuppertal.
Tzu-Shao Chao
Der junge Cellist Tzu-Shao Chao, geboren 2001 in Taiwan, begann bereits mit vier Jahren Violoncello zu lernen. Er hat seinem Bachelor an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Prof. Maria Kliegel absolviert. Zurzeit studiert er an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Wen-Sinn Yang.
Bei verschiedenen internationalen Wettbewerben wurde er ausgezeichnet und war 2020 u. a. Finalist beim Anna Kull Wettbewerb in Graz sowie Finalist eim Pablo Casals International Awars for Young Cellists, wo er einen Ehrenpreis zugedacht bekam. Zudem erhielt er den „Grand Prix“ auf nationalem Niveau beim World Vision Music Contest und war Preisträger bei der International Concerto Competition. Im Juni 2019 nahm er an einem Wettbewerb des Lionsclubs Köln für ein Stipendium in der HfMT Köln teil und gewann den ersten Preis. Seit 2018 ist er auch Stipendiat des Kulturministeriums in Taiwan.
Tzu-Shao Chao tritt regelmäßig in Konzerten auf. Im Sommer 2020 übernahm er beispielsweis die Soloparts in den Haydn Konzerten in D-Dur und C-Dur mit dem National Taiwan Symphony Orchestra sowie der Camerata Hamburg. Er nahm an zahlreichen Meisterkursen berühmter Cellisten, wie Yo-Yo Ma, Tsuyoshi Tsutsumi, Maria Kliegel, Arto Noras, Alexander Rudin, Phillipe Muller, Marc Coppey, Jens-Peter Maintz, Wen-Sinn Yang , Wolfgang Emanuel Schmidt und Maximilian Hornung teil.