Nachklapp zur musikalischen Vorstellung von Prof. Kirschnereit

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Foto: Karlheinz Krämer, Emden

Gestern Abend war es also endlich so weit. Matthias Kirschnereit war nun insgesamt zum vierten Mal bei uns. Als künstlerischer Leiter der Gezeitenkonzerte der Ostfriesischen Landschaft stellte er sich den Mitgliedern der Landschaftsversammlung, dem Kollegium, Förderern und Unterstützern vor. Den Abend im historischen Ständesaal der Ostfriesischen Landschaft eröffnete der stellvertretende Landschaftspräsident Hilko Gerdes mit einer facettenreichen Vorstellung von Matthias Kirschnereit. →Weiterlesen… “Nachklapp zur musikalischen Vorstellung von Prof. Kirschnereit”

Musikalische Kostprobe von Matthias Kirschnereit

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Steinway in freudiger Erwartung

Wir sind ganz gespannt. Zugegebenermaßen hatten wir bislang noch keine Gelegenheit, unseren künstlerischen Leiter der Gezeitenkonzerte, Matthias Kirschnereit, live zu hören und haben uns nur über seine CDs von ihm in den Bann ziehen lassen. Heute Abend stellt er sich im Ständesaal der Ostfriesischen Landschaft einem kleinen Kreis geladener Gäste bestehend aus Mitgliedern der Landschaftsversammlung und Unterstützern der Gezeitenkonzerte vor. Im Anschluss an seine musikalische Darbietung gibt es dann die Möglichkeit, mit ihm und untereinander ins Gespräch zu kommen. Unser Team vom Gezeiten-TV ist auch wieder mit von der Partie, sodass wir später bestimmt noch einen Beitrag hier einstellen können.

Nachdem Matthias Kirschnereit gestern Abend eine fünfstündige Senatssitzung an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock hatte, wollte er heute, statt mit dem Auto, doch lieber mit der Bahn fahren. Unser Fahrdienstleister Uwe Pape bekam deswegen heute Mittag spontan den ehrenvollen Auftrag, ihn vom Bahnhof abzuholen. Das war für beide eine sehr unterhaltsame Fahrt.

 

Lisbeth Quartett im Pumpwerk

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Lisbeth Quartett (c) Jochen Quast

Schon vor langer Zeit haben wir mit Charlotte Greve vereinbart, dass sie gemeinsam mit ihrem genialen Lisbeth Quartett ein Gezeitenkonzert im Pumpwerk spielen soll. Umso mehr freut es uns, dass genau diese Formation in der letzten Woche mit dem Echo im Bereich Jazz als Newcomer des Jahres national ausgezeichnet worden ist. Dafür war dann auch das Pumpwerk bereit, unseren vorher ins Auge gefassten Termin vorzuverlegen, obwohl der neue für das Team dort nicht besonders günstig ist.

Am 5. Juli 2012 stellt das Lisbeth Quartett seine aktuelle CD „Constant Travellers“ im Pumpwerk in Wilhelmshaven vor. Vor etwa drei Jahren haben die vier jungen, erstklassigen Instrumentalisten zum ersten Mal gemeinsam mit ihrer CD „Grow“, die in der Reihe „Jazz thing Next Generation“ erschienen ist, auf sich aufmerksam gemacht. Die Saxofonistin Charlotte Greve, Praetorius Preisträgerin 2008, die mit zweitem Vornamen Lisbeth heißt, ist Namensgeberin des Quartetts. Gemeinsam mit Pianist Manuel Schmiedel, Bassist Marc Muellbauer und Schlagzeuger Moritz Baumgärtner finden sie miteinander ihren ganz eigenen Ton. Über das aktuelle Album heißt es, sie „begeben sich da auf eine Expedition zum Ursprung der Musik, zur Melodie. Sie machen sich dabei auf einen ähnlichen Weg wie ihre Forschungskollegen im Geiste, Lee Konitz, Bill Evans, Charlie Haden oder Paul Motian, aber sie kommen ganz woanders heraus.“ (www.charlottegreve.de)

Auf der Bühne fordern diese vier Persönlichkeiten einander, ergänzen und schaffen sich gleichzeitig solistische Freiräume, so dass ihr gemeinsames Spiel zu einem akustischen Erlebnis fürs Publikum wird.

The English Concert zusammen mit Maurice Steger

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The English Concert
The English Concert (c) Richard Haughton

Es hat auch seine Vorteile, wenn im Sommer viele Festivals stattfinden und bestimmte Künstler sich aus diesem Grund ohnehin in Deutschland aufhalten. Und so kann man perfekt zwischen einem Auftritt beim Schleswig Holstein Musikfestival und beim Rheingau Musikfestival ein Gezeitenkonzert in Ostfriesland dazwischen schieben. So dachte zumindest die deutsche Agentin von „The English Concert“, die 2012 mit dem hervorragenden Flötisten Maurice Steger unterwegs sind, um ihr Programm „Mr. Corelli in London“ vorzustellen. Am 7. August werden sie gemeinsam Werke von natürlich Arcangelo Corelli, aber auch Georg Friedrich Händel, Giuseppe Sammartini, Antonio Vivaldi und anderen in der für Alte Musik hervorragend geeigneten, wunderschönen St.-Georgskirche in Sengwarden darbieten. →Weiterlesen… “The English Concert zusammen mit Maurice Steger”

Warum eigentlich Gezeitenkonzerte?

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„Wie seid ihr eigentlich auf den Namen „Gezeitenkonzerte“ gekommen?“, werden wir zurzeit von vielen Menschen neugierig gefragt. Viele Namen sind uns bei der Suche nach einem Titel für unsere Konzerte eingefallen. Einige wurden länger diskutiert, die meisten sofort wieder verworfen. Im Nachhinein weiß man dann kaum noch, welcher Vorschlag von wem kam. Wenn ich mich recht entsinne, war es Matthias Kirschnereit, der damit ankam, sich selbst anfangs aber gar nicht so sicher war, ob „Gezeiten“ so gut ankommen würde.
Bis auf die scherzhafte Bemerkung einer Dame, sie verbinde mit dem Begriff eher Veranstaltungen in Konzertmuscheln als Kammerkonzerte in Kirchen, sind die Reaktionen nach der Vorstellung in den Medien aber durchweg positiv.
Je länger ich über diesen Titel nachdenke, desto besser finde ich ihn.
Gezeitenkonzerte: Das klingt nach Ebbe und Flut, nach Laut und Leise, nach Kommen und Gehen, nach Watt und Meer. Und auch die Parallelen zur Musik liegen auf der Hand. Am aussagekräftigsten ist da sicher der Begriff „pianoforte“ – auf Deutsch laut und leise – und gleichzeitig die ursprüngliche Bezeichnung des Klaviers.
Zudem passt er ausnehmend gut zur ostfriesischen Halbinsel zwischen dem Dollart und dem Jadebusen. Auch bei unserem übergeordneten Gremium, dem Landschaftskollegium, stieß der Name auf Zustimmung.

Wort und Musik mit Lutz Görner und Elena Nesterenko

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Lutz Görner
Lutz Görder, Foto: Wibke Heß

Gestern haben wir uns in Oldenburg mit Lutz Görner und dessen Frau und Managerin Karin Kulmer getroffen, um noch ein paar Details für seinen Auftritt am 8. August in der Kirche Marienhafe zu besprechen. Dort wird er ein Programm bei den Gezeitenkonzerten zu Franz Liszts Biographie über Frédéric Chopin in der Rubrik „Wort und Musik“ gemeinsam mit Elena Nesterenko am Klavier bestreiten. Manchen Nordern wird er vielleicht noch von seinem Gastspiel im Haus Vienna vor rund fünf Jahren bekannt sein, wo er mit seinem Busch-Bukowski-Programm gastierte. →Weiterlesen… “Wort und Musik mit Lutz Görner und Elena Nesterenko”

Wort und Musik mit Fritzi Haberlandt, Stephan Imorde und Ulf Schneider

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Stephan Imorde und Ulf Schneider haben es schon seit längerer Zeit auf ihrer Homepage veröffentlicht, dass sie gemeinsam mit Fritzi Haberlandt einen Abend mit Wort und Musik in der wunderschönen Dorfkirche in Dunum bei Esens gestalten werden. Nun habe ich endlich auch die Einverständniserklärung des dortigen Pastorenehepaars, dass wir die Kirche tatsächlich an unserem Wunschdatum, dem 23. Juni 2012 nutzen dürfen. Auch der nahegelegene und recht frisch und umfassend restaurierte Hayungshof wird uns von der Gemeinde zur Verfügung gestellt.

Fritzi Haberlandt (c) Lothar Reichel

Fritzi Haberlandt, die als Schauspielerin vielen aus Rollen im Tatort oder “Fenster zum Sommer” bekannt ist, hat 2012 den Ernst-Lubitsch-Preis für herausragende komödiantische Leistung im deutschen Film für “Eine Insel namens Udo” erhalten. Bereits 2006 wurde ihr die Goldene Schallplatte für “Das kunstseidene Mädchen” aus der Brigitte-Hörbuch-Edition verliehen. In Dunum werden wir sie aus Constanze Mozarts Tagebuch lesen hören, während Stephan Imorde (Klavier) und Ulf Schneider (Violine) die passenden Musikstücke von ihrem geliebten Wolfgang Amadeus Mozart dazu liefern.

 

 

Stephan Imorde ist seit 1998 Professor für Klavier an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock und spielt seit etwa zehn Jahren zusammen mit Ulf Schneider, der wiederum Professor für Violine an der HMT in Hannover ist. Gemeinsam treten sie in Konzerthäusern wie der Laeisz-Halle Hamburg oder dem Festspielhaus Baden-Baden und bei den großen Festivals wie dem Schleswig Holstein Musikfestival, den Ludwigsburger Schlossfestspielen und den Niedersächsischen Musiktagen auf. Mitschnitte ihrer Konzerte hört man des Öfteren im Norddeutschen, Westdeutschen oder dem Hessischen Rundfunk. Wort und Musik-Projekte führen sie unter anderem auch mit Gudrun Landgrebe, Hannelore Elsner und Sophie von Kessel durch.

Auf ihrer gemeinsamen Internetseite beschreiben die beiden Herren das Programm folgendermaßen:

“Ach, ich habe meinen Liebsten verloren…”
Das Tagebuch der Constanze Mozart.

“Constanzes Blick auf ihr Leben mit dem Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart. Heiter, aber auch nachdenklich und spannungsvoll, dargestellt von Fritzi Haberlandt, werden Einblicke in das Beziehungsleben des Paares lebendig erzählt und korrespondieren beziehungsreich mit ausgewählten Werken für Violine und Klavier von W. A. Mozart (u. a. Andante und Fuge KV 402, Variationen „Hélas, j’ai perdu mon amant“ KV 360, Sonaten KV 376 und KV 379).”

Rückblick auf das Pressegespräch in der Ostfriesischen Landschaft

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Auch beim ersten Pressegespräch zur Vorstellung von Matthias Kirschnereit im Landschaftsforum haben Kalle Krämer und Björn Arp für “Gezeiten-TV” draufgehalten. Nach dem Schnitt sind immerhin noch 07:30 Minuten übrig geblieben, in denen doch einiges vorkommt, was ich in den Tageszeitungen noch nicht gelesen habe. Von der Ostfriesischen Landschaft waren dabei die beiden Landschaftsräte Helmut Markus und Jann Berghaus, Landschaftsdirektor Dr. Rolf Bärenfänger und der organisatorische Leiter der Gezeitenkonzerte Dirk Lübben. Die Stimme des Sprechers ist die von Björn.

Matthias Kirschnereit bei Gezeiten-TV

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Bei seiner Stippvisite letzte Woche in Ostfriesland haben Karlheinz Krämer und Björn Arp das erste Video für die Rubrik “Gezeiten-TV” mit Matthias Kirschnereit abgedreht. In gut sechs Minuten gibt er Antwort auf fünf Fragen. Dabei erklärt er seinen Bezug zu Ostfriesland, bzw. der ostfriesischen Halbinsel, wagt einen ersten Ausblick auf die Gezeitenkonzerte, und man kann sogar einen kleinen Eindruck von seiner Persönlichkeit erhaschen.

Master Gala vom Prins Claus Conservatorium

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Master Gala
Werbematerial Master Gala des Prins Claus Conservatoriums

Samstagabend waren wir zur Master Gala des Prins Claus Conservatorium (PCC) in den Groninger Oosterpoort eingeladen. Neben der Musik waren die deutsch-niederländischen Beziehungen ein großes Thema. Das Programm wurde gemeinsam von Studenten der Jazz- und der Klassikabteilung bestritten, die es eine Woche lang intensiv mit dem amerikanischen Bassisten und Komponisten John Clayton geprobt hatten. Gespielt wurden u. a. Werke von Duke Ellington und George Gershwin. Für mich persönlich war jedoch der Höhepunkt das letzte Stück “Metro Madness” vom großartigen John Clayton himself und natürlich seine Bühnenpräsenz: Er ist ein toller Typ! Es war sehr schön zu sehen, wie viel Spaß die Studenten an diesem Zusammenspiel mit Clayton, aber auch Solisten wie Johannes Enders (Saxofon) oder Kurt Weiss (Trompete) hatten. Was mich besonders gefreut hat, war, dass wir Wia Aalders und Jan-Gerd Krüger vom PCC nach Jahren endlich mal wieder getroffen haben und sogar ein bisschen Zeit für ein kurzes Gespräch blieb. Schade fand ich, dass so wenige deutsche Gesichter zu sehen waren. Aber vielleicht waren es ja doch mehr als ich dachte. Die Ostfriesische Landschaft war im Vergleich gut vertreten mit Landschaftspräsident Collmann mit Frau sowie durch Dirk Lübben und mich. Collmanns waren in Begleitung vom Ehepaar Löcken aus Leer, mit denen wir uns ebenfalls gut unterhalten haben.

Wir bedanken uns bei unseren Festivalförderern